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Der Psychologe Rudolf Sponsel definiert Spiritualität als mehr oder minder bewusste Beschäftigung mit Sinn- und Wertfragen des Daseins, der Welt und der Menschen und besonders der eigenen Existenz und seiner Selbstverwirklichung im Leben.
So umfasst Spiritualität auch eine besondere, nicht notwendig im konfessionellen Sinne verstandene religiöse Lebenseinstellung eines Menschen, die sich auf das transzendente oder immanente göttliche Sein konzentriert bzw. auf das Prinzip der transzendenten, nicht-personalen letzten Wahrheit oder höchsten Wirklichkeit.

Die Bedeutungsinhalte der Spiritualität sind nach Untersuchungen von von Arndt Büssing u.a. (2006) vom weltanschaulichen Kontext abhängig, beziehen sich aber immer auf eine immaterielle, nicht sinnlich fassbare Wirklichkeit (Gott, Wesenheiten, etc.), die dennoch erfahr- oder erahnbar ist (Erwachen, Einsicht, Erkennen) und die der Lebensgestaltung eine Orientierung gibt. Zu unterscheiden sind hier eine suchende Haltung und eine glaubend annehmende bzw. eine wissend erkennende Haltung.

Als Ausdrucksformen der Spiritualität konnten mit Hilfe von Fragebogenkonstrukten mindestens sieben Faktoren differenziert werden:
  1. Gebet, Gottvertrauen und Geborgenheit
  2. Erkenntnis, Weisheit und Einsicht
  3. Transzendenz-Überzeugung
  4. Mitgefühl, Grosszügigkeit und Toleranz
  5. Bewusster Umgang mit anderen, sich selbst und der Umwelt
  6. Ehrfurcht und Dankbarkeit
  7. Gleichmut und Meditation
(entnommen aus Wikipedia)

Ich habe mir erlaubt, diesen Text so eins zu eins zu übernehmen, weil die Erklärung gut und verständlich ist. Warum soll ich etwas neues erfinden, was schon da ist!

Erster Lernschritt von einem Mentor:
Nutze das Wissen, Können und Gestaltete der anderen als deine persönliche "Hochschule / Ausbildungsstätte".

Erfinde nicht alles neu, Perfektion ist schon überall da;

Perfektioniere also nur noch Dich selbst